„Tee muss einfach sein im Winter,“ meint eine gute Freundin zu mir. Ich habe mir meinen Halswärmer-Tee geschnappt und mir nacheinander mehrere Kannen davon gemacht. Mein Hals hat es zwar nicht nötig, wohl aber meine Nase und meine Nebenhöhlen, und der Thymian und der Ingwer, die drin sind, wirken auch dafür. (Süssholzwurzeln und Orangenschalen sind auch noch drin.) Ich habe eine Erkältung (keinen grippalen Infekt) und befinde mich auf dem Wege der Besserung, auch dank Ruhe geben und eben viel trinken.
Spasseshalber habe ich im Internet ein bisschen nach dem Halswärmer-Tee gesucht. Ich dachte immer, das sei ein geschützter Begriff eines bestimmten Herstellers, aber das stimmt anscheinend nicht! Es gibt ihn von mehreren Herstellern, dann natürlich auch in anderer Zusammensetzung.
Am Arbeitsplatz – also werktags fast den ganzen Tag über – esse ich Müsli, und bei einem Schälchen kommen bei mir Leinsamen dazu. Ganzer Leinsamen. Und nicht zu viel, sonst wird mir komisch im Bauch, selbst bei kleinen Mengen Leinsamen. Das Komische geht weg, wenn man viel trinkt.
So zwingt einen Leinsamen dazu, viel zu trinken.
Auf Arbeit habe ich immer gerne Müsli mit Joghurt gegessen. Aber eine Plage war das mit der Suche nach dem richtigen Müsli. Eine Kollegin (mit fünfköpfiger Familie) gab mir den Tipp für ein spezielles Müsli von Lidl (das Müsli ist nicht mehr im Sortiment, deswegen kann ich jetzt Werbung dafür machen), recht günstig mit vielen Früchten und Nüssen und wenig Zucker.
Dann kam eine Unterbrechung anlässlich des Umzugs meiner Firma an einen anderen Ort. Für diesen neuen Ort habe ich immer beim Bäcker auf dem Weg was gekauft (das sog. „Pausenbrot“, schön belegt und günstiger als irgendein belegtes Brötchen). Mittlerweile kann ich dieses Pausenbrot nicht mehr sehen und greife wieder zu Müsli.
Ich wollte wieder dieses Lidl-Müsli haben, aber ich habe es im Regal nicht mehr gesehen. Also habe ich zum Crunch-Müsli (aus der gleichen Serie) „Honig & Nuss“ gegriffen. Schmeckt auch lecker, also zunächst mal alles gut.
Wenig später habe ich mich mit meiner Kollegin darüber ausgetauscht. Dabei kam raus, dass mein gesuchtes Müsli erstens nicht mehr im Sortiment ist und zweitens, dass diese Crunch- und Knuspermüslis einen sehr hohen Anteil an Zucker haben. O weh, der Blick auf die Zutatenliste hat mir das bestätigt.
Die Kollegin hat einen Ersatz für sich gefunden, der für mich nicht so gangbar ist, denn sie schaut immer nach den Sonderangeboten, was ich nicht tue. Ich habe mir dann so überlegt, mal schauen, was andere (vllt. auch Discounter) so an Müsli-Angeboten haben. Und siehe da: Bei Aldi (sowohl Süd wie Nord) bin ich fündig geworden! Da gibt es das gesuchte Müsli!
Gestern habe ich mir eine Tüte zum Testen gekauft. Ich hoffe, es schmeckt auch gut.
Komme gerade zurück von
Moe's Roadhouse, das nun nicht mehr nur an seinem alten, angestammten Platz auf dem Landfriedgelände ist, sondern auch am Bismarckplatz (dort, wo früher das "Médocs" war). Jeden Tag fahre ich auf meinem Arbeitsweg dran vorbei und ich war neugierig, wie es da so schmeckt und so.
Heute bin ich hin, habe mir ein Club-Sandwich (das war riesig) und ein Strawberry Milkshake (Zuckerbombe) bestellt.
Doch ich bin einfach keine Amerikanerin. Den Krautsalat konnte ich nicht essen. Das war Krautsalat mit viel Zucker, das packe ich nicht. Das Sandwich selbst war gut, aber sehr reichlich (an sich eine gute Sache, bloss bei den vielen Kalorien könnte es insgesamt auch weniger sein). Die Pommes waren stark gewürzt (das war mir auch zuviel).
Alles in allem: Es ist toll, aber es ist nichts für meinen Gaumen (und meine Figur). Jetzt verstehe ich, wieso Alberto Grandi in seinem Buch
Mythos Nationalgericht - Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche immer wieder betont, dass die Küche der italienischen Einwanderer in Nordamerika von den Amerikanern anfangs ziemlich abgelehnt wurde. Es war eine Arme-Leute-Küche, die so ganz anders ist als die amerikanische, die ich mir heute gegönnt habe. Das sind Welten Unterschied!
Der Hack für Butterplätzchen, damit sie so schmecken wie bei meiner Mutter, ist Zitronenzuckerguss und bunter Zucker drauf. Das habe ich letztens bei Freunden gelernt, als ich deren Butterplätzchen ass. Mit viel Genuss ass, denn sie schmeckten wie bei meiner Mutter, was ich überhaupt nicht erwartet hatte.
Wahrscheinlich war auch noch ein Ei im Teig. Sie waren hervorragend!