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Privates und öffentliches – Welche Themen wir bewusst aus unseren Blogs heraushalten.

Ein Posting zu den BlogWochen2025.

Was ich aus meinem Blog heraushalte:

- Die Arbeit. Das ist für mich tabu, nicht nur, weil ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben habe. Ich schreibe von der Arbeit höchstens so etwas wie (das ist ein frei erfundenes Beispiel) ein Kollege habe mir Tipps für Getreidekaffee gegeben. Solche harmlosen Small-Talk-Dinger schreibe ich, aber auch die höchst selten.

- Konflikte mit Personen aus meinem Umkreis. So etwas ist direkt zu klären. Der Umweg übers Blog wäre kontraproduktiv. Einzige Ausnahme: Mein Vater, weil das gar zu haarig war. Und zu viele Aussenstehende involviert. Da war eh nichts privat. Ich habe es deswegen für besser gehalten, meine Stimme zu erheben.

- Was mir im Vertrauen erzählt worden ist. Im Vertrauen erzählt ist im Vertrauen erzählt. Das gehört nicht an die Öffentlichkeit.

Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken.

Wieder ein Posting zu den BlogWochen2025.

Feeds sind sehr wichtig! Dadurch vergisst man kein geliebtes Blog mehr, wenn es mal Pause macht. Ab in den Feedreader und es wird wieder aufploppen, wenn der Blogger wieder bloggt.

Ich finde das sowieso doof mit der „Schlagzahl“ oder „Blogfrequenz“, mit der ein Blogger angeblich zu bloggen hat, damit er präsent bleibt. So ein Feedreader schafft da gut Abhilfe, ich bleibe immer informiert über neueste Postings meiner abonnierten Blogs.

Feine Blogs findet man im UberBlogr-Webring.

Auf immer mehr Bloggerseiten finde ich die Links zum UberBlogr-Webring. Das hat mich neugierig gemacht und habe draufgeklickt. Zum Vorschein kommt eine Auflistung aller Mitglieder mit Link aufs jeweilige Blog und das jüngste Posting.

Feine Blogs habe ich da aufgetan, manche sind direkt in meiner Blogroll gelandet, die meisten aber in meinem Feedreader. Das ist leichter, als sich via Blogroll von Blog zu Blog zu hangeln.

Betrieben wird dieser Webring von Thoma Gigold, Social-Media-Experte.
Was dieser Webring ist und was die Bedingungen fürs Mitmachen sind, das erklärt er in den F.A.Q.

Ein hilfreiches Blog: Angelika Wende

Das Blog von Angelika Wende ist ein hilfreiches Blog. Sie ist Psychotherapeutin und erklärt viele Phänomene aus der Praxis. Dabei wird kein Therapiealltag mit Klienten geschildert, sondern eben Phänomene. Aus der Praxis: Gewalt in Beziehungen hat mir sehr viel weitergeholfen, denn ich habe in meinem Leben einiges an bizarrer (Psycho-) Gewalt erlebt. Nun kann ich das einordnen. (Wer auch einmal bizarre Gewalt erlebt hat, die einen confused zurücklässt, dem sei dieser Artikel empfohlen.)

Irgendwo steckt auch der Artikel über Co-Abhängigkeit, der für mich ein Aha-Erlebnis war. Ganz viele solcher Artikel schreibt sie, manchmal blättere ich so darin herum. Nicht allzu oft, denn die Psychologie ist nicht meine Profession. Ich bin darin auch nicht ambitioniert, sondern lese manchmal so angelegentlich. Und immer mal wieder finde ich was Erhellendes bei Frau Wende, das mich weiterbringt, das mir Orientierung gibt.

„Meine 15 Minuten Ruhm“ – Blogartikel und Erlebnisse, die für mich bedeutsam waren

Verspätet und sehr selektiv mache ich mit bei den BlogWochen2025. Am 30.07. war das Thema aus dem Titel dran. Darüber habe ich nachgedacht.
15 Minuten Ruhm hatte ich nie, wohl aber Erlebnisse, die für mich bedeutsam waren oder sind.

Das eine Erlebnis: Als sich meine Schwägerin – die ich kaum kenne – in einem Kommentar ausgekotzt hat. Meine Güte! Das hat mir die Augen geöffnet über sie. Sie ist äusserst negativ, also halte ich sehr auf Abstand.

Das andere Erlebnis: Eine Freundin, die ich selten sehe, erzählte mir, dass sie ab und zu auf mein Blog schaut, was ich gerade so mache. Und dass sie das Rezept zu dem Gnocchi-Auflauf nachgekocht habe und er gut geworden sei.
Das ist ein Ansporn, finde ich! Für liebe Leute blogge ich gerne!