Skip to content

Ein toter Blogger.

Der (u.a.) Blogger Oswald Prucker ist gestorben. Ein Verlust.

Das Blog von Oswald kannte ich noch nicht lange, habe es durch den UberBlogr-Webring kennengelernt. Reingelesen und gleich abonniert. Endlich mal ein Politikblog, das mich ansprach, denn Oswald war einer mit Witz, Sachverstand und Überblick.

Ich hatte mich schon eine Weile gewundert, wieso seit Januar kein Posting mehr von ihm kam. Letztens hatte ich dann endlich nachgeforscht und feststellen müssen, dass er im Februar verstorben ist. Die Nachrufe, die ich gelesen habe, sagen einhellig dasselbe: Er fehlt.

Schade.

Die Kampagne HeidelbergerOstern.de.

Heidelberger Ostern ist ein ökumenische Kampagne hier in Heidelberg, um zu zeigen, dass Ostern wichtig ist, wichtiger noch als Weihnachten. Ostern droht sonst, unterzugehen.

Gestartet hat diese Kampagne der Philipp aus meiner Gemeinde, und er hat schnell Mitstreiter gefunden. Es wurde ein Website aufgesetzt, die die kirchlichen Veranstaltungen rund um Ostern anzeigt, auch nach Stadtteilen sortiert. Darüberhinaus kann man sich über Ostern an sich informieren.

Was ich besonders liebe, das ist der Insta-Auftritt. Diese Reels, also Videoschnipsel! Ich schau die so gerne. Da erklären hauptamtliche Geistliche, was ihnen persönlich der Glaube bedeutet, was ihnen persönlich Gott bedeutet, was Kirche heute noch bedeuten kann, … Das finde ich wunderbar.

Ich selbst werde auch an einem Event dabei sein: Ich werde "Host", also Gastgeberin, sein beim Pop-up-Café der katholischen Kirche in der Begegnungsstätte gegenüber der Jesuitenkirche, und zwar am Karsamstag (ich werde Kaffee ausschenken und ein Seelsorger wird auch dabei sein, mit dem man reden kann).

Heidelberger Ostern heisst es, weil es zum einen lokal um Heidelberg geht, zum anderen in Anlehnung an das Musik-Festival Heidelberger Frühling und das Volksfest Heidelberger Herbst.

Hülsenfrüchte als Fett-Weg-“Burner“.

Letztens beim Arzt wies er mich daraufhin, dass ich abnehmen müsse (aus medizinischen Gründen). Auf meine Entgegnung, dass das schwer sei, hat er mir geraten, dreimal die Woche am Abend Hülsenfrüchte zu essen. Also Linsensalat oder Chili sin Carne und so Kram, ohne Füllstoffe wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln.

Oha, so hört sich Abnehmen doch ganz anders an! Hülsenfrüchte mag ich. Ich könne ruhig ordentlich dabei reinhauen, hat er gemeint.
Das hat mir gefallen. Es hört sich nach einer Diät an, die ich tatsächlich durchführen kann.

Ich dachte immer, ich und Diät, das wird nie was. Das geht nicht zusammen. Und verstehe jeden, der sich mit dem Abnehmen (auch) schwer tut. Nun bin ich gespannt, wie es mit dieser Diät ist. Wie sie sich im Alltag anfühlt und durchziehen lässt und ob des Arztes Worte wirklich wahr werden.

Schönes Liebeslied von Hildegard Knef.

Ich habe den Videocast von „fruity knitting“ gehört, die Folge mit Melanie Berg und dem Buch „knit is for power“. Ich war neugierig, was die Gastgeberinnen dazu sagen, zumal sie selbst einen Beitrag für das Buch geschrieben haben.
Es gibt immer gute Musik in dem Videocast, was mich nicht wundert, da die eine der Gastgeberinnen, Andrea (die andere Gastgeberin ist Madeleine, ihre Tochter) vor der Geburt von „fruity knitting“ professionelle Sängerin war.
In der Folge 149, eben der mit Melanie Berg, modelled Madeleine die Pulloverdesigns von Melanie Berg. Und dazu gibt es Musik von Hildegard Knef: Das altbekannte „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ und dann: Du bist mein Salz in der Suppe.
Letzteres war für mich ganz neu und ich finde es toll. Ich habe sehr auf den Text gehört (deswegen habe ich ihn hier verlinkt), der mir voll zusagt.
Wann gefällt mir schon mal ein Liebeslied so richtig bei all dem Klingelklangel? Das hier finde ich toll.

Häutungen

Der Frühling ist ausgebrochen, es treibt die Leute aus dem Haus. So auch Julia und mich. Wir hatten uns für heute für so quasi zu einer Touri-Tour durch Heidelberg verabredet: Hauptstrasse (Deutschlands längste zusammenhängende Fussgängerzone), Bergbahn, Schloss, Apotheken-Museum, grosses Fass und einkehren in einer Chocolaterie.

Eingang des Schlosses, links Julia.
Eingang des Schlosses, links Julia.

Wir sehen uns nicht so oft (weil wir an sehr verschiedenen Orten wohnen) und so fiel es mir richtig auf: Ich habe mich innerlich gehäutet.
Nicht mehr diese (mords) innere Anspannung, sondern viel gelassener. Ab und zu kommt noch ein Anflug von früherer Haltung auf, aber ich kann jetzt darauf vertrauen, dass das passé ist.

Blick vom Schloss auf die alte Brücke, der Himmel war bedeckt.
Blick vom Schloss auf die alte Brücke, der Himmel war bedeckt.

Bin ich froh. Auch beim Stricken merke ich das. Ich stricke viel ruhiger und gelassener, mit einer ganz anderen Attitude als früher, vor nicht allzu langer Zeit. So schlimm wie beim Bücherlesen ist es nicht (ich war zu früheren Zeiten der reinste Bücherwurm, heute lese ich viel weniger und in der Hauptsache Sachbücher), doch ich merke es.