Manifestieren ist Gehirnwäsche und eine Pein.
Manifestieren ist (unter anderem, siehe Wikipedia) ein spiritueller Trend, der besagt:
Die Jugendreferentin meiner Gemeinde hat letztens über ihre Zeiten mit Esoterik und Okkultismus gepredigt. Dabei kamen auch Manifestationen zur Sprache.
Erst dachte ich mir nichts, denn mir liegt das fern. Ich gehe nach den tatsächlichen Bedürfnissen eines Menschen und überhaupt sind mir Realisten, die positiv im Leben stehen, am liebsten. Dieses (gewalttätige) Traumsusenzeugs, wie es oben beschrieben ist, ist nicht mein Ding.
Ich hatte das schon mal kennengelernt als ich mit dem Wohlstandsevangelium in Berührung kam. Dort muss man einfach nur genug beten und genügend Glauben haben, dann gehen die Wünsche in Erfüllung. Das fand ich schon abwegig, kannte aber Leute, die diesem Glauben anhingen (und nahm sie nicht allzu ernst).
Langsam setzte sich die Predigt und mir kam meine Familie, meine schicke Verwandtschaft in den Sinn. Um Himmels Willen, die müssen das seit Jahrzehnten praktizieren, dann ergibt ganz viel einen Sinn!
Noch lasse ich es sich setzen, noch habe ich mit meinem Bruder nicht geredet. Doch das Bild wird immer vollständiger.
Ich hatte nie verstanden, warum dort nie zum Fachmann gegriffen worden war, wenn man ihn brauchte. Statt dessen sollte ich zaubern können. Auch das hatte ich nie begriffen. Ich hatte mich gefragt, welche Grenzen denn noch überschritten werden, wo denn endlich Ende Gelände wäre.
Ja, wenn man sich alles Negative, alle Enttäuschungen, … im Leben vehement positiv wünscht und so lebt, dann wird das endlos, dann wird das pervers und fürs Gegenüber eine Pein. Für mich war es der blanke Terror.
Sie wollten aus mir eine andere Person machen, nur, weil mein Vater nicht zugeben konnte, dass er mit mir nicht zurecht kam. Pein.
Er hatte Parkinson und Depressionen. Ging nicht zum Arzt und es hat keinen von seinen Angehörigen geschert, was er hatte. Ich hätte wieder zaubern können sollen. Ich hatte, soweit es nur ging, Abstand gehalten, trotzdem war es Pein.
Und so weiter und so fort.
Unsere Jugendreferentin meint zu recht, dass solche Dinge aufgeklärt gehören. Und gab als Tipp aus (weil das anscheinend oft die Jugendlichen betrifft wegen der Influencer auf TikTok und Co), dass, wenn man ein komisches (Bauch-)Gefühl hat, man erstmal ein oder zwei Schritte zurücktreten und jemanden um Rat fragen solle. Hat sie recht.
etwas sichtbar und erfahrbar zu machen, das zuvor nur als Gedanke oder Wunsch in Dir existiert hat. Es geht darum, Deine innere Ausrichtung so zu gestalten, dass sie mit Deinen Sehnsüchten übereinstimmt.via
Die Jugendreferentin meiner Gemeinde hat letztens über ihre Zeiten mit Esoterik und Okkultismus gepredigt. Dabei kamen auch Manifestationen zur Sprache.
Erst dachte ich mir nichts, denn mir liegt das fern. Ich gehe nach den tatsächlichen Bedürfnissen eines Menschen und überhaupt sind mir Realisten, die positiv im Leben stehen, am liebsten. Dieses (gewalttätige) Traumsusenzeugs, wie es oben beschrieben ist, ist nicht mein Ding.
Ich hatte das schon mal kennengelernt als ich mit dem Wohlstandsevangelium in Berührung kam. Dort muss man einfach nur genug beten und genügend Glauben haben, dann gehen die Wünsche in Erfüllung. Das fand ich schon abwegig, kannte aber Leute, die diesem Glauben anhingen (und nahm sie nicht allzu ernst).
Langsam setzte sich die Predigt und mir kam meine Familie, meine schicke Verwandtschaft in den Sinn. Um Himmels Willen, die müssen das seit Jahrzehnten praktizieren, dann ergibt ganz viel einen Sinn!
Noch lasse ich es sich setzen, noch habe ich mit meinem Bruder nicht geredet. Doch das Bild wird immer vollständiger.
Ich hatte nie verstanden, warum dort nie zum Fachmann gegriffen worden war, wenn man ihn brauchte. Statt dessen sollte ich zaubern können. Auch das hatte ich nie begriffen. Ich hatte mich gefragt, welche Grenzen denn noch überschritten werden, wo denn endlich Ende Gelände wäre.
Ja, wenn man sich alles Negative, alle Enttäuschungen, … im Leben vehement positiv wünscht und so lebt, dann wird das endlos, dann wird das pervers und fürs Gegenüber eine Pein. Für mich war es der blanke Terror.
Sie wollten aus mir eine andere Person machen, nur, weil mein Vater nicht zugeben konnte, dass er mit mir nicht zurecht kam. Pein.
Er hatte Parkinson und Depressionen. Ging nicht zum Arzt und es hat keinen von seinen Angehörigen geschert, was er hatte. Ich hätte wieder zaubern können sollen. Ich hatte, soweit es nur ging, Abstand gehalten, trotzdem war es Pein.
Und so weiter und so fort.
Unsere Jugendreferentin meint zu recht, dass solche Dinge aufgeklärt gehören. Und gab als Tipp aus (weil das anscheinend oft die Jugendlichen betrifft wegen der Influencer auf TikTok und Co), dass, wenn man ein komisches (Bauch-)Gefühl hat, man erstmal ein oder zwei Schritte zurücktreten und jemanden um Rat fragen solle. Hat sie recht.