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Winterzeit ist Teezeit.

„Tee muss einfach sein im Winter,“ meint eine gute Freundin zu mir. Ich habe mir meinen Halswärmer-Tee geschnappt und mir nacheinander mehrere Kannen davon gemacht. Mein Hals hat es zwar nicht nötig, wohl aber meine Nase und meine Nebenhöhlen, und der Thymian und der Ingwer, die drin sind, wirken auch dafür. (Süssholzwurzeln und Orangenschalen sind auch noch drin.) Ich habe eine Erkältung (keinen grippalen Infekt) und befinde mich auf dem Wege der Besserung, auch dank Ruhe geben und eben viel trinken.
Spasseshalber habe ich im Internet ein bisschen nach dem Halswärmer-Tee gesucht. Ich dachte immer, das sei ein geschützter Begriff eines bestimmten Herstellers, aber das stimmt anscheinend nicht! Es gibt ihn von mehreren Herstellern, dann natürlich auch in anderer Zusammensetzung.

Keine Angst vor einer kreativen Blockade.

In seinem Buch „Im Augenblick – Ein Wegweiser zu achtsamer Fotografie“ geht Paul Sanders auch auf Fotografierblockaden ein und wie man damit umgeht (Seiten 167 ff.).

Er empfiehlt sozusagen „locker vom Hocker“, also die Blockade einfach anzunehmen. Das nehme einen enormen Erwartungsdruck von einem, jede Menge Last. Man mache einfach was anderes in der Zeit.

Da spricht er mir aus dem Herzen.
Es soll Freude machen, kein Zwang sein.

Die Rosa-Tour.

Die Rosa-Tour ist auch nicht so einfach. Ich habe Rosa gewählt, weil das die Lieblingsfarbe einer Bekannten ist, die bald Geburtstag hat. Ich bin auf der Suche nach einem Geschenk und dachte mir, wenn ich so allgemein nach Rosa gucke, dann fällt mir was auf.
Pustekuchen, Rosa ist schwierig.

Der rosa Pulli einer Dame aus dem Kaffeekränzchen, das sich heute im Literaturcafé traf, lachte mich an, zumal die Dame mit den ihr umsitzenden anderen Damen lebhaft ins Gespräch vertieft war. Schönes Bild! Aber ich nahm nicht an, dass die Damen sich würden fotografieren lassen (zwei davon kannte ich flüchtig und ich schätzte sie nicht auf fotografierfreundlich ein).

Tischdeko.
Tischdeko im Literaturcafé.

Da fiel mir die Tischdeko auf den Tischen auf. Die ist fotografierfreundlich, das liess sich machen.

Jahresstart.

Luftschlange.
Luftschlange vom Silvester-Raclette liegt dösig herum.

Das alte Jahr ist nun vergangen, die Luftschlange liegt dösig herum. Davor noch ein paar Reste vom Raclette.
Das neue Jahr ist angebrochen, und ich wünsche Euch viel Frohes, Freudiges, das Euch widerfährt bzw. das Ihr in die Welt bringt.

Ich zitiere hier Dirk aus seinem Jahresrückblick:
Wenn Ihr es nicht schon tut, sucht Euch bitte eine Organisation oder ein Projekt, das Ihr ehrenamtlich oder finanziell unterstützt. Wir können alle zusammen die Welt besser machen. Jeder ein kleines bisschen. Schritt für Schritt.

Ich stehe voll hinter diesem Aufruf und sage, dass es sich lohnt, sich zu engagieren.
Natürlich geht nicht immer alles glatt, aber hey, wir sind Menschen mit einem lernfähigen Hirn. Setzt Euch mit den Dingen auseinander, lernt daraus und daran. Nichts und niemand ist vollkommen, deswegen sage ich, dass wir lernfähig sind.

Auf der Suche nach dem Gelb.

Wie bereits beschrieben, habe ich gerade als fotografische Achtsamkeitsübung die Farbe Gelb im Blick. Es ist gar nicht so einfach, etwas Gelbes zu finden, zumindest im Winter nicht. Ich habe verstanden, dass Gelb meistens als Signalfarbe benutzt wird. Zudem ist Licht gelb. Das Postauto ist gelb. Und Bananen sind es auch. Das aber sind rare Ausnahmen. Also halte ich bewusst Ausschau nach Licht, weniger nach Signalen, weil die weniger hergeben. Sie sagen: „Beachte mich!“ in ziemlich energischer Art. Dazu muss ich nicht achtsam sein.

Blick aus dem Café.
An einem frostigen Morgen im "P11 - Café am Römerkreis".

Gestern konnte ich doch noch ein schönes Foto mit Gelb einfangen. Im P11 – Café am Römerkreis hier in Heidelberg. Das Gelb der Lampe steht im Kontrast zur Kälte draussen, die man gut an dem Weiss, dem Grau und dem Blau erkennt. Drinnen dagegen, im Café, wo die Lampe steht und ihr warmes Licht abgibt, ist es wohlig warm.
Schöner Kontrast!