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„Na los, stell mir Fragen.“

Das singt Cäthe in ihrem Stück So oder so. Zur Zeit spukt es mir im Kopf herum, also habe ich es rausgesucht.

Fragen werden viele gestellt in dieser KI-Zeit. Doch ist es richtig, sich mit der KI zu unterhalten?

Auf hr2 habe ich gestern (oder vorgestern) was gehört, was mich nachdenklich gemacht hat. Der Radiomensch erzählte, dass er mit einem sehr guten Freund unterwegs war. Für ihn überraschend hat dieser Freund die ganze Zeit die KI befragt. Sie kamen darüber ins Gespräch und der Radiomensch fragte den Freund, wieso er das mache. Die Antwort war, es würde Zeit sparen. Der Radiomensch war perplex. Denn es spart zwar Zeit, aber das Denkvermögen, das wichtige, wird nicht geschult, bleibt aussen vor.
Das wiederum finde ich einen wichtigen Gedankenanstoss.

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Kommentare

Torsten am :

Und nicht immer sind die KI-Antworten auch korrekt.

Wenn man im Browser KI-Ergebnisse genehmigt, wird darauf hingewiesen, dass man aber trotzdem herkömmlich recherchieren sollte, um die KI-Angaben zu verifizieren (oder zu falsifizieren). Na, dann kann ich ja gleich auf herkömmliche Weise suchen/recherchieren.

Artikelbeschreibungen bei eBay erkenne ich sofort aufgrund der Standardformulierungen wie: »Tauchen Sie ein in die Welt der […]«. Bla-bla-bla. Ich will kein Marketing-Geschwätz, ich will technische Angaben bei dem Computerzeug, nach dem ich meistens suche.

Eine Freundin, die in einem Altenwohnheim arbeitet, erzählte mir kürzlich, die Pflegeleitung hätte das KI-Programm wieder abgeschafft, das die verwalterische, buchhalterische Arbeit erleichtern sollte. Es gab zu viele Pannen und Hänger und technische Probleme.

Nun gut, das menschliche Gehirn arbeitet auch nicht immer so ganz korrekt, wie man an Pfeifenheinis wie Putin, Trump, Netanjahu usw. ja leider sehen kann. Aber dafür gibt – oder besser: gäbe – es ja psychiatrische Anstalten. Autokraten zusammen mit KI in der Klapse – das wärs doch.

Violine am :

Du bist so witzig! Dein letzter Vorschlag trifft es voll!

Ansonsten höre ich über KI immer mehr Meldungen, dass es nicht so rund läuft, wie gewünscht, bis hin zur Katastrophe.
Der Hype ist wohl langsam vorbei und Ernüchterung setzt ein.

Torsten am :

Danke, Sabine, für das Kompliment.

Und hier bei mir am Ort (Remscheid) gibt es tatsächlich eine psychiatrische Anstalt, den Tannenhof.

Ob die Trump etc. aufnehmen würden, weiß ich nicht. Sie könnten ja auch der Ansicht sein: Nee, lass mal. Hoffnungslose Fälle.

Violine am :

Solche Typen lernen tatsächlich nicht. Insofern kann man sie nur verwahren, von daher ist das mit der KI keine schlechte Idee.

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