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Eine Foto-Achtsamkeitsübung durchgeführt.

Diese Übung beginnt, wie viele Achtsamkeitsübungen beginnen: Augen schliessen, auf den eigenen Atem horchen, in sich hineinhorchen. Fühlen und feststellen, was man gerade fühlt, ob Wut oder Glück oder Furchtsamkeit, …
Nun kommt Farbe ins Spiel. Man gibt diesem Gefühl eine Farbe, keine komplizierte. Man macht die Augen wieder auf und während des Tages guckt man so in seiner Umgegend herum, wo man überall diese Farbe sieht. Nicht drüber weghuschen, die Achtsamkeitsübung verlangt, dass man sich das näher anguckt. Wie das Licht darauf fällt zum Beispiel. Wie die Farbe wirkt.
Und irgendwann zückt man den Fotoapparat und fotografiert diese Farbe.

Diese Übung habe ich gestern gemacht, beginnend auf meiner Fahrt nach Mannheim. Ich beschloss, mein Gefühl verdiene die Farbe Gelb. Und musste feststellen, dass Gelb eine seltene Farbe ist, zumindest im Winter. Gelb sind Verkehrsschilder. Gelb war das wunderbare Licht gestern.
Und das war es dann. Zum Fotografieren bin ich nicht gekommen, denn ich habe hauptsächlich während der Fahrt diese Übung gemacht. Im Gespräch mit Freunden, die ich besucht habe, hatte ich nicht mehr daran gedacht.

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Kommentare

Julia am :

ich glaube, der Trick liegt darin, überhaupt Farben bewusst wahrzunehmen. Oft läuft man mit so einem Grau-Schleier rum und reduziert alles nur auf das praktische oder wesentliche. Achtsam durch die Welt laufen und gucken ist ja wirklich eine Bereicherung. :-)

Violine am :

Du siehst das richtig.
Nie hätte ich gedacht, dass Gelb in der Verwendung so eine spezielle Farbe sein könnte.

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