Dieser Tage scheint die Sonne so toll. Nachts ist es zwar eisig, aber tagsüber strahlender Sonnenschein, wolkenloser (also eher langweiliger) Himmel.
Ich lese zufällig bei David duChemin rein, in sein Blog. Sein jüngster Blogbeitrag zeigt Bilder, da staune ich. Da ich selbst aber solche Bilder wohl nie machen werde, da ich nicht auf Safari gehe, blättere ich ein wenig weiter in seinem Blog. In zwei Postings vom Januar schreibt er über Atmosphäre. Die meisten Leute schreiben über Technik, aber da, da schreibt er über Atmosphäre („mood“).
Nun müsst ihr wissen, dass wir von der manna-Fotogruppe letztens unseren Fotovorhang bestückt haben mit dem Portfolio jedes Einzelnen. Für mich war es schwer, rauszufinden, was eigentlich meine Schwerpunkte sind und mir ist aufgefallen, dass ich v.a. atmosphärische Bilder mache. Deswegen habe ich bei David deChemin gleich mal reingelesen, als ich seine beiden Postings sah.
Ich habe heute auch ein Foto aufgenommen, weil es mich so angelacht hat. Gemäss David deChemin müsste ich nun, um meine Atmosphäre-Skills zu üben, das Bild untersuchen und erklären, was mich daran so anzieht.
Gelber Stuhl im Sonnenlicht.
Ich habe eine Weile drüber nachgedacht: Der Sonnenschein, die Kontraste, das Gelb und der warme Beerenton der Jacke. Die Jacke über der Lehne wirkt so nach einladendem „Auf geht’s!“, die Sonne lockt ohnehin nach draussen. Einige Zeit später, mit aufkommendem Schatten, wirkte die Szene längst nicht mehr so anziehend.
Komplementärfarben hast du auch fotografiert, das macht es spannend und dies Gelb leuchtet im Sonnenlicht! Mir gefällt das Bild sehr - ich mag überhaupt deine Fotos gerne, du hast ein gutes Auge!
Liebe Abendgrüße den Neckar rauf
Danke fürs Lob, Petra!
Du hast mich auf eine Idee gebracht.
Das ist nämlich mein Arbeitsplatz in einem Bürogebäude. Und dieses Bürogebäude ist auch auf Insta vertreten. Nun werde ich die Fotografin, die immer die Bilder von diesem Gebäude auf Insta postet, mal fragen, ob sie es haben möchte für diesen Kanal. Noch ist sie nicht erschienen, aber wenn sie da ist, frage ich sie!
Ich versuche gelegentlich auch stimmungsvolle Fotos aufzunehmen, gelingt mir halt nicht immer.
Dein gelber Stuhl hat was, hab' allerdings auch versucht, den QR-Code einzuscannen. Erfolglos
Guter Licht-Schatten- und auch Farbkontrast. Nur ist mir da viel zu viel Hintergrund drum herum, der nur stört/ablenkt, insbesondere im oberen Bildbereich. Ich würde stark beschneiden, sodass nur noch der Sessel mit den schönen Lichtflecken vorn auf dem Boden zu sehen ist.
Aber solche krasse Beschränkung aufs Wesentlich ist halt mein Stil, der ja nicht jeder/jedem gefallen muss oder kann.
Ja, die kühlen Farben bilden einen schönen Farbkontrast zu den warmen Farben im Vordergrund. Mir geht es aber nach wie vor so, dass mein Blick immer auf den Hintergrund gelenkt wird, um zu erkennen, was da ist. Und wenn Hintergrunddetails vom eigentlichen Motiv ablenken, finde ich die Bildaussage unklar.
Kritik ist ja legitim, denke ich, wenn sie nicht verletzend ist.
Aber ich habe noch eine weitere Idee: Den Hintergrund unscharf machen mit einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl und deines Vertrauens. Wenigstens mal so zum Vergleich …
Irgendwann ist halt immer das erste Mal, und wenn man das übt, klappt es ja mit der Zeit auch immer besser.
Für Windows, Mac und sogar GNU/Linux gibt es ja Bildbearbeitungsprogramme wie Sand am Meer. Gewöhnungsbedürftig, aber mächtig ist GIMP. Damit kann man, ähnlich wie mit Photoshop, Bereiche frei auswählen und dann anschließend unscharf machen. Freilich ist das eine ziemlich aufwändige Fummelei, wenn es einigermaßen „echt“ aussehen soll.
Besser, man stellt beim Fotografieren die Schärfe auf den Vordergrund ein bzw. arbeitet mit Blende und Belichtung, siehe https://www.matthiashaltenhof.de/blog/blende-belichtungszeit-iso/#Was_die_Blende_mit_der_Tiefenschaerfe_macht oder https://leidenschaft-landschaftsfotografie.de/blende-belichtungsszeit-iso-erklaert/#Blende
Hey, danke für die Links. Muss ich mir noch anschauen.
Ich habe nicht so viel Lust auf mords Fummelei bei Bildbearbeitung (bin nicht so der Mensch dafür).
Zur Erläuterung: Das Bild oben ist an meinem Arbeitsplatz entstanden, mit dem Smartphone geknipst.
Kommentare
piri am :
Liebe Abendgrüße den Neckar rauf
Violine am :
Du hast mich auf eine Idee gebracht.
Das ist nämlich mein Arbeitsplatz in einem Bürogebäude. Und dieses Bürogebäude ist auch auf Insta vertreten. Nun werde ich die Fotografin, die immer die Bilder von diesem Gebäude auf Insta postet, mal fragen, ob sie es haben möchte für diesen Kanal. Noch ist sie nicht erschienen, aber wenn sie da ist, frage ich sie!
Rolf am :
Dein gelber Stuhl hat was, hab' allerdings auch versucht, den QR-Code einzuscannen. Erfolglos
Violine am :
Der QR-Code an der Flagge ist halt von rückwärts gesehen, ausserdem nicht ganz glatt. Nimm den Link, der unten dransteht: svap-coworking.com
Torsten am :
Aber solche krasse Beschränkung aufs Wesentlich ist halt mein Stil, der ja nicht jeder/jedem gefallen muss oder kann.
Violine am :
Stimmt, hat jeder seinen eigenen Stil und wo kämen wir hin, wenn es nichts mehr zu kritisieren gäbe?
Torsten am :
Kritik ist ja legitim, denke ich, wenn sie nicht verletzend ist.
Aber ich habe noch eine weitere Idee: Den Hintergrund unscharf machen mit einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl und deines Vertrauens. Wenigstens mal so zum Vergleich …
Violine am :
Torsten am :
Für Windows, Mac und sogar GNU/Linux gibt es ja Bildbearbeitungsprogramme wie Sand am Meer. Gewöhnungsbedürftig, aber mächtig ist GIMP. Damit kann man, ähnlich wie mit Photoshop, Bereiche frei auswählen und dann anschließend unscharf machen. Freilich ist das eine ziemlich aufwändige Fummelei, wenn es einigermaßen „echt“ aussehen soll.
Besser, man stellt beim Fotografieren die Schärfe auf den Vordergrund ein bzw. arbeitet mit Blende und Belichtung, siehe https://www.matthiashaltenhof.de/blog/blende-belichtungszeit-iso/#Was_die_Blende_mit_der_Tiefenschaerfe_macht oder https://leidenschaft-landschaftsfotografie.de/blende-belichtungsszeit-iso-erklaert/#Blende
Violine am :
Ich habe nicht so viel Lust auf mords Fummelei bei Bildbearbeitung (bin nicht so der Mensch dafür).
Zur Erläuterung: Das Bild oben ist an meinem Arbeitsplatz entstanden, mit dem Smartphone geknipst.