Seit ein paar Jahren fotografiere ich sporadisch vor mich hin mit einer kleinen Reisekamera. Weil das alleine nicht so toll ist, war ich froh, als Nataly Dannenberg die Manna-Fotogruppe gründete. So fotografiere ich nicht mehr so sporadisch (Übung macht den Meister!), bekomme Anregungen und kann mich mit anderen austauschen.

Mir fällt es nach wie vor schwer, meine eigenen Fotos zu beurteilen, besonders, wenn sie frisch entstanden sind.
Was ich auch noch seltsam finde: Das Fotografieren in der Öffentlichkeit. Doch wo sonst sollte man fotografieren? Ich finde es deswegen seltsam, weil der Akt des Sehens ein sehr privater ist. Es ist mein Auge, mein eigenes, persönliches Empfinden, was mir als festhaltenswert ins Auge sticht. Zücke ich meine Kamera, so oute ich mich als Voyeur. Jeder kann sehen, dass ich da irgendetwas spannend finde. Das ist für mich der Bruch zwischen privat und öffentlich.

Im August/September werden wir von der Manna-Fotogruppe eine Ausstellung mit dem Titel "Ein Sommer in Heidelberg" in der Bioeismanufaktur in der Weststadt (Kleinschmidtstr. 1) haben. Wir suchen noch einen Sponsor für die Herstellung der Bilder im Labor. Wenn sich jemand angesprochen fühlt oder jemanden weiss, immer her damit und uns kontaktieren!

Unsere Fotogruppe ist ein Kurs im Rahmen des Projektes manna hier in Heidelberg. manna wiederum ist ein Projekt der Diakonie bzw. der Diakoniekirche Kapellengemeinde für Menschen mit (sehr) schmalem Geldbeutel. Doch seht selbst unter dem obigen Link.

Es können gerne auch noch Fotobegeisterte bei der Gruppe mitmachen, selbst wenn sie nicht in Heidelberg wohnen. Wir fotografieren digital, nicht analog, mit jedweder Kamera. Man muss also keine Spiegelreflex haben, um bei uns mitzumachen.

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